Für Unternehmen
Outbound-Telefonie: was vor dem ersten Anruf geklärt sein muss
Wer ungefragt anruft, hat die ersten Sekunden
Outbound unterscheidet sich vom Inbound-Geschäft in einem Punkt, und der entscheidet alles: Der erste Schritt kommt von Ihnen, nicht vom Kunden. Am anderen Ende sitzt jemand, der gerade etwas anderes vorhatte. Ob das Gespräch zustande kommt, entscheidet sich, bevor es um Ihr Angebot geht.
Das meiste, was über den Erfolg einer Outbound-Kampagne entscheidet, passiert deshalb vor dem ersten Anruf.
Vier Dinge, die vorher feststehen sollten
- Wen Sie anrufen dürfen
- Die Anforderungen unterscheiden sich deutlich, je nachdem ob am anderen Ende ein Unternehmen oder eine Privatperson sitzt — und sie sind nicht Auslegungssache. Das gehört vor die Kampagne geklärt, nicht danach, und im Zweifel mit jemandem, der dafür haftet. Wir sagen Ihnen, was in der Praxis üblich ist; die rechtliche Bewertung Ihres Falls ist keine Auskunft, die wir geben.
- Wie gut die Adressen sind
- Ansprechpartner wechseln, Firmen ziehen um, Funktionen ändern sich. Eine Liste, die zwei Jahre alt ist, kostet in der Kampagne mehr Zeit als ihre Qualifizierung vorher gekostet hätte — jeder Anruf, der beim Falschen landet, ist ein bezahlter Anruf ohne Ergebnis.
- Was das Ziel des Gesprächs ist
- „Verkaufen“ ist kein Ziel, sondern eine Hoffnung. Brauchbar sind Ziele, die sich am Ende des Gesprächs mit Ja oder Nein beantworten lassen: ein Termin steht, die Unterlagen dürfen raus, der Entscheider ist benannt. Wer das nicht festlegt, bekommt Gesprächsprotokolle, aus denen niemand etwas ableiten kann.
- Was gemessen wird
- Die Zahl der Anrufe sagt nichts. Aussagekräftig ist das Verhältnis: Wie viele Gespräche kommen überhaupt zustande, wie viele davon erreichen den Entscheider, wie viele enden mit dem vereinbarten Ziel. Erst diese drei Zahlen zeigen, ob es an der Liste, am Leitfaden oder am Angebot liegt.
Wofür Unternehmen anrufen lassen
- Der Außendienst soll verkaufen, nicht Termine suchen
- Die Terminvereinbarung frisst Zeit, die im Kundengespräch fehlt. Die Besuche kann jemand anderes vereinbaren, führen muss sie der Außendienst selbst.
- Die Adressliste ist älter als der Vertrieb zugeben mag
- Bevor eine Kampagne startet, ist die Qualifizierung der Adressen meist die günstigere Investition — und sie liefert nebenbei die Datenpflege mit.
- Kündigungen häufen sich, und niemand weiß warum
- Im Rückgewinnungsgespräch wird der Grund genannt, der im Kündigungsschreiben fehlt. Sie bekommen beides: die Rückmeldung und die Chance auf das Bleiben.
Was wir dabei übernehmen
Neue Kontakte
- Neukundengewinnung
- Adress-Qualifizierung
- Entscheiderermittlung
- Terminvereinbarung für den Außendienst
Bestandskunden
- Kundenrückgewinnung nach Kündigung
- Zufriedenheitsbefragungen
- Nachfassaktionen zu Werbeaktionen
- Aktualisierung von Kundendaten
Vertrieb, Veranstaltungen und Nachhalten
- Produktvermarktung am Telefon
- Firmen- und Produkteinführung
- Einladungsmanagement für Messen und Events
- Mystery Calls zur Qualitätsprüfung
- Zahlungserinnerung und Mahnwesen
Sagen Sie uns, wen wir anrufen sollen
Zielgruppe, Anlass und Umfang bestimmen, wie viele Mitarbeitende eingearbeitet werden und wie lange das dauert. Über das Formular erreichen Sie die Zentrale, wenn Ihnen das lieber ist.
Hülya Güventürk
Ihre Ansprechpartnerin für Call Center Services
Ich sage Ihnen am Telefon, wie wir Ihre Anrufe übernehmen und was das für Ihre Erreichbarkeit bedeutet.