Für Unternehmen
Fassaden reinigen: was das Material vorgibt
Der Kalender ist der schlechteste Ratgeber
Eine Fassade nimmt auf, was Wetter und Straße hergeben: Staub, Abgase, Algen, Moos. Wie oft sie gereinigt werden muss, hängt weniger am Kalender als am Material und an der Lage — eine Glasfront an einer Hauptstraße braucht einen anderen Rhythmus als eine Klinkerwand im Innenhof.
Wer nach Jahren plant statt nach Zustand, reinigt entweder zu oft oder zu spät. Zu spät ist teurer: Verschmutzungen, die sich festgesetzt haben, brauchen schärfere Verfahren, und schärfere Verfahren gehen an die Oberfläche.
Vier Materialien, vier Antworten
- Stein und Klinker
- Saugende Oberflächen halten Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit ist die Voraussetzung für Algen und Moos. Der Bewuchs ist deshalb kein reines Schönheitsproblem: Er hält das Material dauerhaft feucht. Wer ihn entfernt, verlangsamt auch die Alterung dahinter.
- Metall
- Beschichtete und eloxierte Flächen vertragen keine scheuernden Mittel. Was hier einmal matt geworden ist, bleibt matt — nachpolieren geht bei den meisten Beschichtungen nicht. Die Reinigung entscheidet sich hier am Mittel, nicht am Druck.
- Kunststoff
- Kratzempfindlich und oft in großen Flächen verbaut, wo jeder Kratzer im Streiflicht sichtbar wird. Weiche Werkzeuge, wenig Druck, viel Wasser.
- Glas
- Das eigentliche Problem an Glas ist selten der Schmutz, sondern das Wasser danach: Trocknet kalkhaltiges Wasser auf der Scheibe, bleiben Ränder, die schlechter aussehen als der Ausgangszustand. Deshalb arbeitet man an Glas mit entmineralisiertem Wasser oder zieht konsequent ab.
Wann sich eine Versiegelung rechnet
Nach der Reinigung lässt sich die Fläche versiegeln — eine Schicht, die verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit sich sofort wieder festsetzen. Sie ersetzt die nächste Reinigung nicht, sie verschiebt sie.
Ob sich das lohnt, ist eine Rechnung mit drei Größen: wie stark die Fläche belastet ist, wie aufwendig die Reinigung war und wie gut man an die Fläche herankommt. Bei einer Fassade, für die eine Hebebühne anrücken muss, rechnet sich die Versiegelung schneller als bei einer Scheibe im Erdgeschoss.
Was in der Praxis übersehen wird
- Die Werbeanlage gehört dazu
- Ein verschmutzter Werbeträger arbeitet gegen den Zweck, für den er montiert wurde. Er gehört in denselben Turnus wie die Fassade dahinter — sonst fällt er nach der Fassadenreinigung erst richtig auf.
- Lampen kosten Licht
- Verschmutzte Leuchten geben messbar weniger Licht ab. In Hallen und Tiefgaragen ist die Leuchtenreinigung deshalb weniger eine Frage der Optik als der Beleuchtungsstärke.
- Jalousien und Markisen altern im Schmutz
- Staub, Nikotin und Fettrückstände setzen sich in Lamellen fest und lassen sich mit der Zeit nicht mehr rückstandsfrei entfernen. Wer hier wartet, tauscht später aus.
Was wir dabei übernehmen
Fassade, Glas und Detail
- Fassadenreinigung: Stein, Metall, Kunststoff und Glas
- Entfernung von Algen und Moos
- Versiegelung nach der Reinigung
- Fenster, Schaufenster, Glastüren, Glasdächer und Trennwände
- Jalousien-, Lamellen- und Markisenreinigung
- Lampen- und Leuchtenreinigung
- Reinigung von Werbeträgern und Transparenten
Sagen Sie uns, was zu reinigen ist
Material, Höhe und Zugang entscheiden über Verfahren und Aufwand — das lässt sich am Objekt schneller klären als am Telefon. Über das Formular erreichen Sie die Zentrale, wenn Ihnen das lieber ist.
Serdal Önder
Ihr Ansprechpartner für Facility Services
Ihr Objekt sehe ich mir gern selbst an. Rufen Sie mich an, dann stimmen wir einen Termin ab.